... damit das Leben junger Menschen gelingt ...

 

 

 

 

[nach oben]

[Stammtisch]

[Turin Fahrt]

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

DON BOSCO STAMMTISCH

Zu den Stammtischen [1 - 10]  [11 - 20]  [21 - 30] [31+]

 

Aufzählung

Don Bosco Stammtisch - Termine für das Sommersemester 2010

 

 

Aufzählung

37. Stammtisch / 14. Juni 2010
Zum letzten Don-Bosco-Stammtisch in diesem Semester durften wir P. Rudolf Osanger SDB begrüßen, der Provinzial der österreichischen Salesianerprovinz ist. Der Abend stand unter dem Thema "Zwischen Musik und Verantwortung", denn die Musik begleitete ihn in allen Etappen seines Lebens. Ca. 30 Studenten lauschten seinen Erzählungen, die immer wieder unterbrochen wurden durch eigene Liedstücke. Er hat es geschafft, darin Botschaften zu vermitteln, die unter die Haut gehen. Das Lied "Der Töpfer" entstand bei einem Aufenthalt in Taize, "Kinder des Staubes" bei einem Einsatz mit einer Jugendgruppe in den Slums von Mexiko-City und in seinem letzten Lied "Das Gebet Don Boscos" thematisiert er die Liebe Don Boscos zur Jugend. Wir danken ihm ganz herzlich, dass er sich trotz seiner vielen Aufgaben Zeit für uns genommen hat. Ein Student meinte danach: "Die Botschaft seiner Lieder und seine Authentizität haben mich sehr beeindruckt!"

Peter Rinderer

[Bilder]

 

Aufzählung

36. Stammtisch / 19. Mai 2010
Zu Gast war diesmal die Provinzoberin der deutschen Don Bosco Schwestern, Sr. Petra Egeling FMA. Nach einem leckeren Essen von gekochten Kartoffeln und unterschiedlichen Dips stellte Sr. Petra uns zunächst anhand einer “visuellen Bodenpräsentation” die verschiedenen Einrichtungen und Aufgabenfelder der Don Bosco Schwestern vor. Es leben insgesamt 87 Schwestern in 12 Einrichtungen (7 in Bayern, 3 im Ruhrgebiet und 2 in Magdeburg). Zu Aufgabenbereichen zählen u.a. die Arbeit in Kindergärten, offene Jugendarbeit, geistliche Präsenz in der Gemeinde, Frauenpastoral, aber auch Lehre wie z.B in Rottenbuch (Fachakademie für Sozialpädagogik, Berufsfachschule für Kinderpflege, Förderschule zur individuellen Lernförderung für körperlich und geistig Behinderte und heilpädagogische Tagesstätte). Durch die abnehmende Schwesternanzahl und den hohen Alterdurchschnitt von 69 Jahren müssen sich die Schwestern immer neuen Herausforderungen stellen. Es geht dabei oft um die Frage, wie man vor allem in kleinen Gemeinschaften die Spiritualität leben kann. Andererseits muss eine Antwort in Bezug auf den Fokus der Aufgabenfelder gelegt werden und wie man das 3. und oft sogar auch das 4. Lebensalter gut gestaltet und als Berufung erfahrbar erlebt werden kann. Ein anderer Punkt ist die (Er-)Haltung von bestehenden Einrichtungen. Wir danken Sr. Petra, dass sie uns durch ihre interessierte und fröhliche Art das Bild der Don Bosco Schwestern näher gebracht hat und uns eingeladen hat, das Provinzialat in München zubesuchen.

Christopher Strugholz

[Bilder]

 

Aufzählung

35. Stammtisch / 21. April 2010
Ausgangspunkt des Vortrags unseres Professors für Pastoraltheologie, P. Karl Bopp SDB, war die Frage, ob Don Bosco ein zeitloser Heiliger war. Kann man sein pastorales Anliegen als gültig auch für unsere Zeit sehen? Um die Tradition Don Boscos auch für die heutige Zeit fruchtbar zu machen, stellt sich den pädagogisch Tätigen auch 100 Jahre nach seinem Tod die Herausforderung der Treue, einer zeitgemäßen Tradition und einer kreativen Weiterentwicklung der Ideen des Turiner Jugendapostels.
Ausgehend von einer historischen Rückschau und Einordnung Don Boscos sowie seiner damaligen pastoralen Optionen unter sich verändernden kirchenpolitischen Bedingungen, formulierte P. Bopp vier maßgebliche Handlungskriterien Don Boscos, die auch heute noch in der Arbeit mit jungen Menschen relevant sind. Neben dem Kriterium der empathischen Wahrnehmung der menschlichen Not steht das Kriterium der erfahrenen Liebe (in Ergänzung zu behaupteter Liebe). Desweiteren nannte P. Bopp das Kriterium der Freiheit und Würde der Betroffenen und auch das Kriterium des Gehorsams gegen Gott und dem eigenen Gewissen. Diesen Kriterien folgend kann es gelingen, Don Bosco nicht nur als einen zeit-losen Heiligen zu betrachten, sondern seine pastoralen Ideen und somit auch ihn selbst immer wieder in eine zeit-gemäße Pädagogik umzusetzen.

Jörg Widmann

[Bilder]

 

Aufzählung

34. Stammtisch / 17. März 2010
Kardinal Trochta – ein Märtyrer des 20. Jahrhunderts
Im 20. Jahrhundert hat keine Religion so viele Märtyrer wie das Christentum – ihr Leben sollte in Erinnerung behalten werden. Anhand der Ausstellung im Kreuzgang gab P. Reinhard Gesing den über 20 Interessierten nach einem leckeren Abendessen Einblick in das beeindruckende Leben eines solchen, relativ unbekannten Märtyrers.
Der salesianische Kardinal Štěpán Trochta (1905-1974), der als junger Priester das salesianische Werk in Tschechien aufbaute, erlebte zwei Phasen des Kirchenkampfes in seinem Heimatland - zunächst unter dem „Reichsprotektorat“ durch das NS-Deutschland und anschließend unter dem Kommunismus. Insgesamt verbrachte er 13 Jahre seines Lebens in Konzentrationslagern und kommunistischen Gefängnissen. Als Bischof von Leitmeritz und späterer, zunächst heimlich ernannter Kardinal war er Hauptverhandlungspartner für die Katholiken gegenüber dem kommunistischen Regime und stand bis zu seinem Tod unter extremen psychischen Druck und staatlicher Kontrolle. Kardinal Karol Wojtyla, der spätere Papst Johannes Paul II, nannte ihn bereits bei seiner Beerdigung einen Märtyrer.
Angesichts seines leidvollen Lebens ist seine Einstellung zur Vergangenheit bewundernswert: „Trotz allem, was passiert ist, hege ich im Herzen niemandem gegenüber Bitterkeit.“

Anna-Katharina Merk

[Bilder]

 

Aufzählung

33. Stammtisch / 20. Januar 2010
Don Rua – „Der mit Don Bosco halbe-halbe machte“
Erstaunlich viele Studenten waren trotz anstehender Prüfungen in den Mitbrüderkeller gekommen um in Gemeinschaft ein leckeres Abendessen zu genießen und dem Vortrag von P. Josef Weber über „Don Rua“ zu lauschen; eine große und interessante Persönlichkeit in der salesianischen Geschichte. Er wurde 1837 in einer Waffenfabrik geboren, später von Don Bosco auf der Straße gefragt, ob er Priester werden wolle und schließlich wurde er Don Boscos bester Freund und dessen rechte Hand. Schon von dem jugendlichen Michael Rua hieß es, er sei mit 16 Jahren schon so heilig wie Don Bosco selbst. Dadurch, dass er mit immer mehr Leitungsaufgaben betraut wurde und als Wirtschaftsleiter und Generalpräfekt für Disziplin sorgen musste, galt er als der Strenge neben Don Bosco dem Gütigen. Diesem Ruf entsprach er jedoch keinesfalls. Er versuchte Don Bosco nachzuahmen in seiner Herzlichkeit und lebte stets in Demut und Bescheidenheit. Nach dem Tod des Ordensgründers führte Don Rua die salesianische Kongregation ins 20. Jahrhundert und festigte Don Boscos Werk nach Innen und Außen. Es gab schwere Krisen zu durchstehen, doch Michael Rua blickte stets mit einem guten Gottvertrauen nach vorne. Ihm zu Ehren wird dieses Jahr das Don-Rua-Jahr begangen. Die salesianische Gemeinschaft hatte sich bis zu seinem Tod vervierfacht.
P. Weber konnte mit seinem lebendigen Vortrag, seiner humorvollen Art und seinem großen Wissensschatz die Begeisterung der Zuhörer für Don Rua wecken. Der Abend endete mit offenem Ende in einer gemütlichen Runde.

Josua Schwab

[Bilder]

 

Aufzählung

32. Stammtisch / 9. Dezember 2009
Der "Rombrief" von 1884 wurde uns an diesem Abend von P. Reinhard Gesing vorgestellt. Der Brief, den Don Bosco als Inspirator zusammen mit seinem Sekretär als Redaktor verfasst hatte, wird auch als "Magna Charta" Don Boscos bezeichnet. Don Bosco schrieb den Brief an seine Jugendlichen und seine Erzieher, um sie einerseits zu ermahnen, wieder liebevoller und familiärer miteinander umzugehen und andererseits als Wunsch, er wolle sie "zeitlich und ewig glücklich sehen."

Ca. 30 Zuhörerinnen und Zuhörer waren gekommen. Sie konnten einmal aufs Neue erfahren, dass Don Bosco ein wirklicher Vater war, seine Jugendlichen über alles liebte und am liebsten immer bei ihnen und mit ihnen gewesen wäre.

Sabine Rödiger

[Bilder]

 

Aufzählung

31. Stammtisch / 18. November 2009
„Je mehr mittragen, desto weiter können wir die Idee Don Boscos tragen!“

-Provinzial P. Josef Grünner besucht 31. Don-Bosco-Stammtisch-

 Indien ist bekannt für scharfe Gewürze und gutes Essen. Nach einer reichhaltigen Kostprobe von beidem begrüßten über 45 am Leben Don Boscos Interessierte den Provinzial der deutschen salesianischen Provinz P. Josef Grünner zum 31. Don-Bosco-Stammtisch. Einer Einführung zu den Themen Provinzialat, Visitation und Aufgaben des Provinzials folgte eine kurze Darstellung von wichtigen Themen der deutschen Provinz der Salesianer Don Boscos. So berichtete der Provinzial über die Arbeit der 330 Salesianer und 1600 Mitarbeiter aus seiner zentralen Sichtweise als „Geschäftsführer von Don Bosco Deutschland“. Besonders auf die Situation der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen in östlichen Bundesländern Deutschlands machte er aufmerksam. Auch wenn dort nicht viele Angestellte in einem christlichen Hintergrund aufgewachsen sind, so zeigen sie doch großes Interesse an der Idee Don Boscos: sie tragen den Geist der Salesianer mit und machen so ihre Arbeit zu einer sinnvollen Aufgabe für die Jugend. Sie werden Zeugen ihrer eigenen Glaubwürdigkeit und setzten Zeichen für ein gelingendes Leben. Ob mit minderjährigen Flüchtlingen, minderjährigen Sexualstraftätern, Jugendlichen auf der Sinnsuche in Berlin-Mahrzahn oder Schülern der Berufsbildungswerke und Schulen, für P. Grünner heißt salesianische Arbeit im Geist Don Boscos: das Evangelium nicht zu verstecken. Er rief die Stammtischbesucher auf, sich für die salesianische Idee zu engagieren, denn „je mehr mittragen, desto weiter können wir die Idee Don Boscos tragen!“

 Simon Härting

[Bilder]
 

[nach oben]